Bewegte Lernsituationen in Bildungsbereichen

In vielen Grundschulen ist das Lernen längst in Bewegung gekommen und sollte im Kindergarten vorbereitet werden. Im Interesse einer sinnvollen Verzahnung von Schul­vorbereitungsjahr und Schuleingangsphase werden nachfolgend Beispiele vor allem für das Vorschulalter vorgestellt. Veränderungen bis zum Alter von vier Jahren sind bei einer Reihe von Beispielen aber gut möglich. Bewusst werden auch einige Anregungen aus den Büchern zum bewegten Lernen, speziell in Klasse 1 (Müller & Obier, 2024), teilweise bei Modifizierungen ausgewählt. Diese Beispiele sind mit * gekennzeichnet.

Ausgewählte Bildungsbereiche:

  • Mathematische Bildung
  • Kommunikative Bildung
  • Naturwissenschaftliche Bildung
  • Bereichsübergreifende Bewegungsprojekte

Übergreifende Zielstellungen:

  • Zusätzliche Informationszugänge durch Bewegung
    • etwas über Bewegung/über den Körper empfinden, wahrnehmen, erleben
    • etwas über Bewegung erfahren, erkennen, begreifen
    • etwas durch Mimik, Gestik, Körpersprache ausdrücken, mitteilen
    • etwas szenisch gestalten
    • etwas durch Bewegung formen, gestalten, verändern
  • Optimierung der Informationsverarbeitung
    • durch Bewegung Zustimmung oder Ablehnung signalisieren
    • beim Zuwerfen eines Balles etwas üben, einordnen o. Ä.
    • beim Gehen durch den Raum oder beim Wechseln der Plätze Aufgaben lösen

Müller, Chr. (2021). Bewegte Kita. Baden-Baden: Academia, S. 32-85.

Bewegungsideen

Mathematische Bildung
Figurenlauf
  • Materialien: Tau/langes Seil oder Kreide
  • Spielidee: Mit einem langen Seil/Tau wird eine Figur gelegt, z. B. Viereck, Dreieck, Kreis. Die Kinder umlaufen die Figur.
  • Varianten:
    • auf dem Seil balancieren, über das Seil springen
    • im Außengelände Figuren aufmalen und umlaufen
Spiegelturnen
  • Spielidee: Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Einer zeigt die Anzahl einer Bewegung (z. B. hüpfen). Der Partner nennt die Zahl und macht die Bewegung nach. Dann wird gewechselt.
  • Varianten:
    • Bewegung verändern, z. B. Drehungen, Armschwünge, Einbein­sprünge
    • Zahlenraum erweitern
    • Schattenlauf: Im Freien oder im Sportraum läuft ein Partner eine (geome­trische) Figur vor, der andere folgt ihm und benennt die Figur (Kreis, Bre­zel, Herz u. a.)
Formen finden
  • Materialien: viele Karten mit Formen (Kreis, Dreieck, Viereck) in unterschiedlichen Farben
  • Spielidee: Die Karten sind im Raum verteilt. Nach Aufforderung sammeln die Kinder bestimmte Formen/Farben ein, z. B. alle Dreiecke, alle roten Formen
  • Varianten:
    • auch mit Zahlen
    • Fortbewegungsart verändern (hüpfen, kriechen u. a.)
Kaffeebohnen
  • Spielidee: Kinder im Vorschulalter messen mit Fußlängen (Kaffeebohnen) Gegen¬stände (Länge, Breite des Tisches o. Ä.) oder Entfernungen (Abstand zwi¬schen zwei Tischen u. Ä.) aus und vergleichen.
  • Varianten:
    • mit Schrittlängen, Handspannen, Handbreiten messen
    • Partnerarbeit
    • im Freien mit Schritten oder mit der Reichweite der ausgebreiteten Arme messen
    • einen Faden, so lang wie die eigene Körperhöhe anfertigen und damit Entfernungen messen
Links oder rechts?
  • Spielidee: Die Kinder gehen frei im Raum. Vom Spielleiter erhalten sie nacheinander verschiedene Aufgaben, z. B.:
    • „Winke mit der rechten Hand!“
    • „Zeige dein linkes Ohr!“
    • “Lege deine rechte Hand auf das linke Ohr und versuche, den Kopf nach rechts zu ziehen!“
    • „Fasse dein rechtes Fußgelenk mit der rechten Hand und ziehe die Ferse an das Gesäß!“
  • Varianten:
    • Partnerarbeit
    • Gruppenarbeit
Abzählreime
  • Spielidee: Mit Abzählreimen wird ermittelt, wer beginnt. Nach dem Abzählen sollte ein Bewegungsspiel angeschlossen werden, z. B. ein Versteck- oder Haschspiel.
  • Varianten:
    • 1, 2, 3, du bist frei. Frei bist du noch lange nicht,sag mir erst, wie alt du bist!
    • 1, 2, 3, 4 – jetzt spielen wir. 5, 6, 7, 8 – hast du das gedacht. 9 und 10 – und du musst geh’n.
Zahlensuche
  • Spielidee: Die Kinder begeben sich auf Zahlensuche im Kindergarten. Wo sind überall Zahlen zu finden? Welche? Wer findet die größte – die kleinste?
  • Varianten:
    • Eine bestimmte Ziffer suchen, z. B. Ziffern aus dem aktuellen Datum des Adventskalenders
    • Zahlenrallye beim Spaziergang
    • Figuren (Kreis u. a.) suchen
Was stimmt nicht?
  • Spielidee: Die Erzieherin erzählt eine Geschichte, in der Zahlen, Formen, Lagebezie­hungen vorkommen. Die Kinder gehen durch den Raum. Bei Fehlern winken sie ab. Beispiel: Die sieben Zwerge […] an dem Tisch stehen sechs Stühle. Auf dem Tisch sind sieben eckige Teller. Rechts vom Teller liegt die Gabel, links das Messer […]
  • Varianten:
    • Bewegungen für Zustimmungen und Ablehnung ändern
Zahlenball
  • Materialien: Softball, Wollknäuel, Knüllpapierball o. Ä,
  • Spielidee: In Paaren oder Kleingruppen werfen sich die Kinder einen Ball (s. o.) zu und zählen dabei im bekannten Zahlenraum.
  • Varianten:
    • Ball mit dem Fuß zurollen
    • eine Zahl mit den Fingern zeigen oder würfeln, dann beim Zuwerfen zählen
    • in Dreiergruppen (einer zeigt die Zahl, die beiden anderen werfen sich den Ball zu und zählen)
    • Ziffernkarten hochhalten
    • evtl. rückwärts zählen
Gefunden
  • Materialien: Merkmalsplättchen (farbige Dreiecke, Vierecke und Kreise)
  • Spielidee: Jedes Kind besitzt eine farbige geometrische Figur, z. B. ein gelbes Viereck, einen roten Kreis, ein grünes Dreieck. Alle bewegen sich frei im Raum. Ruft der Spielleiter: „Alle roten Figuren treffen sich!“, bilden die Kinder mit roten Kreisen, Dreiecken und Vierecken einen Kreis. Sie tanzen eine Runde ge-meinsam und gehen anschließend wie die übrigen Kinder wieder frei umher.
  • Varianten:
    • Partnerspiel: Jeder sucht sich einen Partner, um z. B. seine rote Figur ge­gen eine blaue zu tauschen.
    • Suchspiel: Alle Figuren liegen auf dem Boden. Wer findet das grüne Drei­eck?
    • Mannschaftsspiel im Freien: Die Kinder mit den Dreiecken fangen die Mit­spieler mit den Vierecken und Kreisen.
Kommunikative Bildung
Hörst du es?
  • Spielidee: Alle Kinder gehen durch den Raum. Die Erzieherin sagt z. B.: „In Papa höre ich ein A.“ Ist der genannte Laut im Wort enthalten, bleiben die Kinder stehen und strecken sich. Ist der Laut nicht enthalten gehen sie weiter.
  • Varianten:
    • Drehung ausführen
    • Hüpfen
Schwünge
  • Materialien: Stifte, Tapetenrollen, Stöcke
  • Spielidee: Die Kinder malen mit großzügigen Armbewegungen Girlanden, Wellen, Spi-ralen usw. in die Luft. Anschließend wird mit Stiften auf Tapetenrollen am Boden geübt.
  • Varianten:
    • in Augenhöhe vor der Wand arbeiten
    • mit dem anderen Arm malen
    • mit dem rechten oder linken Fuß die Bewegung ausführen
    • mit beiden Armen oder Füßen (im Sitzen) als Gegenbewegung ausführen
    • gleichzeitig mit rechtem Arm und linken Fuß üben
    • im Freien durchführen, Schwünge dann mit Stöcken auf den Boden malen
Tu es!
  • Spielidee: Von der Erzieherin werden Verben genannt. Die Kinder führen die entsprechende Tätigkeit des Wortes aus, z. B. winken, drehen, hüpfen, klatschen
  • Varianten:
    • kurze Sätze mit Bewegungsaufgaben stellen („Gehe um einen Stuhl!“, „Hüpfe auf einem Bein!“, „Gehe drei Schritte rückwärts!“)
    • in einer Fremdsprache
Über – unter – Spiel
  • Spielidee: Die Erzieherin erzählt eine Geschichte, in der die Präpositionen über, unter, vor, hinter, neben, auf, … enthalten sind. Die Kinder führen die Bewegungen entsprechend der Geschichte aus, z. B.: „Alle Kinder sitzen zum Essen auf dem Stuhl …“
  • Varianten:
    • im Freien spielen (hinter dem Baum, auf der Schaukel, neben dem Sand­kasten, unter der Brücke)
    • in einer Fremdsprache
Tiere erraten
  • Materialien: Tierkarten
  • Spielidee: Alle Kinder sitzen in einem Kreis und ziehen eine verdeckte Tierkarte. Nach-einander stellt jeder sein Tier pantomimisch dar, bis es von den anderen Kindern erraten wird.
  • Varianten:
    • Fragen stellen, welche nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden
    • zur Hilfe werden wichtige Merkmale des Tieres zusätzlich erklärt
    • Tiernamen in der Fremdsprache
    • für jedes Tier zwei Karten – pantomimisch finden sich die Paare
In meiner Freizeit
  • Spielidee: Ein Kind beginnt mit dem unvollendeten Satz: „In meiner Freizeit spiele ich gern …“ Die pantomimisch dargestellte Tätigkeit sollen die anderen erraten und nachahmen.
  • Varianten:
    • ergänzen mit: „Besonders gefällt mir dabei …“
    • in Kleingruppen arbeiten
Klatschspiele
  • Spielidee: Klatschspiele eignen sich durch die Verbindung von Sprache, Bewegung und Rhythmus sehr gut zur Sprachförderung. Zwei Kinder stehen sich jeweils gegenüber und führen entsprechende Bewegungen aus.
    • Klatschen, stampfen, drehen
    • Klatschen, stampfen, drehen
    • Klatschen, stampfen, gehen
    • Klatschen, stampfen, stehen
    • Klatschen, stampfen ist so schön. (überliefert)
  • Varianten:
    • sich andere Klatschformen überlegen
Ampelspiel
  • Materialien: je ein roter und grüner Ball oder Luftballon
  • Spielidee: Die Erzieherin hebt abwechselnd einen grünen und einen roten Ball. Bei grün bewegen sich die Kinder durch den Gruppenraum. Wird der rote Ball hoch- gehalten, bleiben alle Kinder stehen, bis es wieder „grün“ wird.
  • Varianten:
    • Bewegungsraum vergrößern
    • Fortbewegungsart variieren (hüpfen, Krebsgang, Vierfüßlergang)
    • bei „rot“ auf einem Bein stehen
Wörterball
  • Materialien: ein Softball, Wollknäuel o. Ä.
  • Spielidee: Ein Kind gibt ein Wort vor und bestimmt durch Ballzuwurf ein anderes Kind, welches darauf ein Reimwort finden soll. Gelingt dies, wird der Ball weiterge-geben, wo erneut darauf gereimt werden soll usw. Fällt niemanden mehr ein Reimwort ein, beginnt das Spiel mit einem neuen Begriff.
  • Varianten:
    • statt eines Reimwortes Anonym suchen (arm – reich, heiß – kalt)
    • zusammengesetzte Substantive bilden (Schloss – Garten, Garten – Teich, Teich – Rose, …)
    • in einer Fremdsprache
Zeitungsschnipselspiel
  • Materialien: Zeitungen (mit vielen Bildern, großer Schrift)
  • Spielidee: Zeitungen werden von der Erzieherin groß zerschnitten und im Gruppenraum verteilt. Die Kinder versuchen die Zeitung wieder zusammen zu puzzeln. Bei jüngeren Kindern hauptsächlich Bilder bevorzugen, älteren Kindern Zeitun­gen mit mehr Schriftbild anbieten.             
  • Varianten:
    • Die Kinder zerschneiden selbst eine Zeitung (ein Kind zerschneidet, ein anderes Kind puzzelt dies wieder zusammen, danach Wechsel).
Naturwissenschaftlicher Bereich
Frühling, Sommer, Herbst und Winter
  • Materialien: je ein Bild für Frühling, Sommer, Herbst, Winter; Bildkarten mit Motiven, die sich den vier Jahreszeiten zuordnen lassen
  • Spielidee: In jede Ecke des Raumes wird je ein Bild gelegt, auf dem Frühling, Sommer, Herbst oder Winter dargestellt ist. In der Mitte des Raumes liegen die Bild-karten. Jedes Kind zieht eine davon und geht in die entsprechende Ecke. Die Erzieherin überprüft, ob alle Kinder richtig stehen. Anschließend legen alle ihre Karten wieder in die Mitte, mischen sie und ziehen eine neue Bildkarte.
  • Varianten:
    • im Freien die Laufwege vergrößern
    • die Fortbewegungsart ändern
    • Jahreszeiten in einer Fremdsprache nennen
Was kann denn euer Kopf?
  • Spielidee: Die Kinder stehen im Kreis und die Erzieherin fragt: „Was könnt ihr denn mit eurem Kopf alles machen?“ Nun beginnen die Kinder verschiedene Bewe-gungen mit dem Kopf auszuprobieren (nicken, heben, senken, drehen usw.). Anschließend zeigen einzelne Kinder ihre Bewegungslösung und alle führen die Bewegung aus.
  • Varianten:
    • Was können eure Hände?
    • Was können eure Füße?
    • Was können eure Arme?
    • Was können eure Beine?
    • mit rhythmischer Begleitung
    • Begriffe in einer Fremdsprache
    • englisches Lied „Head and shoulders, knees …“
Rolleigenschaften
  • Materialien: Bälle aller Art (auch welcher mit weniger Luft), Medizinbälle, Schaum-stoffwürfel, Luftballons, Zeitungsknäuel, Wollknäuel u. a.
  • Spielidee: Kleingruppen erhalten eine überschaubare Anzahl unterschiedlicher Gegenstände. Jede Gruppe probiert das Rollen der Gegenstände aus und sortiert diese nach den Rolleigenschaften. Gemeinsam besprechen sie, warum manche Gegenstände gut rollen oder weniger gut (sind nicht rund, haben viele Kanten, sind schwerer u. a.)
  • Varianten:
    • eine Murmelbahn/Ballbahn konstruieren
    • ähnliche Fragestellung mit Werfen bearbeiten
Experimente und Spiele mit Wasser
  • Materialien: Wasserbecken, verschiedene Gefäße u. a.
  • Spielidee: An einem geeigneten Wasserbecken probieren die Kinder aus:
    • Welche Gegenstände schwimmen – welche nicht?
    • Auf welchem Boden versickert Wasser schnell?
    • Wie kann das Wasser in verschiedene Gefäße umgefüllt werden?
    • Was entsteht, wenn gefärbtes Wasser vermischt wird?
  • Varianten:
    • Seifenblasen herstellen
    • Wasserbomben (gefüllte Luftballons) bauen
    • mit Wasser auf das Pflaster malen
Wasser, Erde, Luft
  • Spielidee: Die Erzieherin nennt ein Tier. Lebt das Tier auf dem Land, ziehen die Kinder einen waagerechten Strich durch die Luft, lebt es im Wasser, wird eine Wel-lenlinie demonstriert, lebt es in der Luft, wird die Hand auf und ab bewegt.
  • Varianten:
    • zusätzlich für das Tier typische Bewegungen nachahmen
    • Tiernamen in einer Fremdsprache nennen
Was ist es?
  • Materialien: Steine, Kastanien, Eicheln, Nüsse
  • Spielidee: Die Kinder legen in zwei Gruppen geteilt mit den Materialien jeweils eine Form, z. B. Kreis, Pilz, Baum, Stuhl … Die andere Gruppe versucht im An-schluss heraus zu bekommen, was dargestellt wurde. Haben beide Gruppen die Formen erkannt, werden weitere Formen gelegt.
  • Varianten:
    • Bauklötzer verwenden, wenn keine Naturmaterialien vorhanden sind
Farbenspiel
  • Materialien: (Soft-)Ball
  • Spielidee: Der Spielleiter nennt eine Farbe und wirft den Ball zu einem Mitspieler. Der ordnet einen in der Farbe passenden Gegenstand aus dem Zimmer zu und spielt den Ball zum nächsten Kind.
  • Varianten:
    • Gegenstände aus dem Außengelände zuordnen
    • Pflanzen, Früchte, Tiere passender Farbe benennen
Was gehört zusammen?
  • Materialien: technische Geräte, technisches Spielzeug
  • Spielidee: Von den Geräten werden Teile demontiert und an unterschiedliche Stellen im Raum verteilt. Jede Kleingruppe beginnt an einem Gerät und sucht beim Gehen durch den Raum die fehlenden Teile.
  • Varianten:
    • Zusatzgeräte einbeziehen, z. B. Düse zum Fön
    • Geräte wieder montieren
    • ergänzende Materialien verwenden, z. B. zum Fön den Kamm/die Bürste
    • Applikationen einbeziehen
Bereichsübergreifende Bewegungsprojekte
Erkundungsprojekte
  • Den Wald mit allen Sinnen erleben
    • auf Geräusche hören
    • Blätter, Zapfen u. a. erfühlen
    • Fühltüten mit Waldmaterial zusammenstellen
    • durch das Laub rascheln, unterschiedliche Untergründe (Moos, Gras, Waldbo­den, Sand, Kies u. a.) barfuß ertasten, evtl. daraus einen Fühlpfad legen
    • im Wald laufen, springen, werfen
    • mit Naturmaterialien spielen und basteln, z. B. Blattmandala le­gen
    • eine Waldcollage aus gesammeltem Material aufkleben
    • unterschiedliche Pflanzen, den feuchten Boden u. a. riechen
  • Steine sammeln
    • besonders geformte und interessante Steine sammeln
    • auf ausgelegten Steinen balancieren, Steine ins Wasser werfen, über Steine barfuß gehen
    • mit Steinen bauen (Steindamm am Bach, Steinweg durch eine Pfütze, Steinpyramide)
    • Steine spüren (runde – kantige, nasse – trockne, glatte – zackige, kalte – warme)
    • Steine bemalen, Figuren/ein Bild/ein Mosaik mit Steinen legen, eine Fläche gestalten
    • mit Steinen sich gegenseitg massieren (Steine zuvor ins warme Wasser legen)
    • Steine mit Ziffern beschriften und ordnen
    • zwei Steine aufeinander klopfen (Mit welchen Steinen entsteht ein besonders schöner Klang?)
    • gemeinsam mit Steinen einen Rhythmus klopfen         
    • auf einen Stein ein Gesicht malen (Mein kleiner Freund)   
Veränderungsprojekte
  • Hütten bauen
    • Flechthütte, Laubhütte, Schneehütte, Kartonhaus, Deckenzelt, Weidentipi, Indianertipi, Eierkarton-Haus, Hütten aus Stühlen, Tischen, größeren Schaumstoffteilen, Getränkekisten oder im Bewegungs­raum aus Bänken, Hocker, Kästen, Matten, Schwungtüchern u. a.
    • einen Standort auswählen
    • den Bau planen, Unterstützung suchen, Material sammeln
    • den Bau gemeinsam ausführen
    • Figuren für die Behausung ausdenken und Geschichten spielen, dazu den Bau entsprechend ausgestalten
    • ein Hüttendorf anlegen
    • Bilder von der Hütte malen und den Eltern zeigen
  • Eine Spielelandschaft im Schnee
    • Schneefall beobachten
    • eine geeignete Stelle für Schneeballzielwurf finden
    • kleines Feld zum Eisstockschießen planieren
    • eine Rutschbahn glätten
    • Schneehügel zusammentragen
    • den Eltern die Spielelandschaft im Schnee zeigen
Erlebnis- und Unterhaltungsprojekte
  • Lauf in den Frühling
    • bei Spaziergängen nach einer geeigneten Strecke suchen
    • für den Lauf üben
    • Teilnehmerurkunde und Medaillen anfertigen
    • Eltern, Großeltern, Geschwister zum Mitlaufen einladen
  • Bewegter Kindergarten
    • die Familien einladen und das Projekt vorstellen
    • mit einem gemeinsamen Bewegungslied alle begrüßen
    • Bewegungsmöglichkeiten im Gebäude und im Außengelände den Eltern zeigen und Wünsche für Veränderungen äußern
    • Beispiele aus unterschiedlichen Teilbereichen den Eltern vorstellen und mit ihnen durchführen, z. B. eine Igelballmassage
    • die Ergebnisse eines Bewegungsprojektes vorstellen
    • Sportvereine ansprechen, die über ihre Angebote informieren
    • Hinweise den Eltern der Vorschulkinder für die Gestaltung des häuslichen Arbeitsplatzes der Kinder sowie zur Auswahl eines Schulranzens geben